k/haus kino - Filmmatineen
Mrz 7th, 2008 | By Robi | Category: Film und Theater9. März 2008, 11 Uhr, Eintritt Euro 6,-
Ludwig Wittgenstein. Biografische und philosophische Untersuchungen, Teil 1 und 2, 1973-75, für WDR Köln, 2 x 60 Min, Doc / Fiction
16. März 2008, 11 Uhr, Eintritt Euro 6,-
Der Italiener, Österreich, 1972, für WDR Köln, 75 Min., Farbe, Experimental-Spielfilm, nach Thomas Bernhard
Thomas Bernhard – 3 Tage, 1970, für WDR Köln, 52 Min., s/w, experimentelles Dichter-Porträt des damals noch wenig bekannten Schriftstellers
Ferry Radax - k/haus videogalerie
Die k/haus Videogalerie präsentiert aktuelle, zeitgenössische Künstler- und Kunstvideos und Filme ver schiedenster künstlerischer Genres. Mit dem Ziel, einen vitalen Ort der Vermittlung für diese Medien zu schaffen, werden sowohl aktuelle etablierte Positionen, Arbeiten aus den Akademien und Universitäten und Pionierarbeiten der jüngeren Vergangenheit an diesem lebendigen Ort während der fast zwölfstündigen Öffnungszeiten des Künstlerhauscafes und -kinos einem interessierten Publikum vorgeführt.
Die k/haus Videogalerie startet mit Filmen von Ferry Radax.
k/haus videogalerie
Bis 13. April 2008, täglich 11 – 22 Uhr, Eintritt frei
Sonne halt!, 1959/60, 26 Min., s/w
Große Liebe / grand amour, 1966, 26 Min., s/w
Forum Dichter Graz, 1967, 42 Min., s/w
H. C. Artmann, 1967, 42 Min., s/w
Testament, 1967/68, 42 Min., Farbe
Ferry Radax wurde am 20. Juni 1932 in Wien geboren. Er wurde als Sängerknabe in Wien ausgebildet und studierte später Gesang und Klavier am Musischen Gymnasium Frankfurt/Main. Bei Kriegsende ist er Flak- Helfer, besucht dann das Gymnasium, die Textil schule und ist Presse-Fotograf. 1954 hat er seine erste Ausstellung im Wiener Art Club als Fotograf und Maler. Seit 1949 entstehen Drehbücher zuerst durch Mit schreiben im Kino, dann bald eigene und ab 1953 weitere gemeinsam mit Kollegen der Filmakademie. Die praktische Filmarbeit beginnt schon 1951 als Assistent. Seither ist er als Autor, Kameramann, Cutter, Regisseur und schließlich als Produzent von Dokumentar-, Experimental-, Werbe-, Fiction-, Serien-, Musik- und Spielfilmen tätig. Nach drei Jahren Dokumentarfilm in Österreich besucht Ferry Radax die Filmhochschulen in Wien 1953/54 und in Rom 1955/56 (Cinecitta, Centro Sperimentale). Es folgen jahrelange Arbeitsaufenthalte in der Schweiz, in Deutschland und Italien, seltener in Österreich. Laufende Filmarbeiten finden u.a. in Frankreich, Ungarn, England, Irland, Norwegen, Japan, Peru, St. Helena, USA und Neuseeland statt. Nach etlichen Festivals und Preisen gibt es persönliche Filmwochen im Londoner „National Film Theatre“, im Pariser „Centre Pompidou“, in der „Berliner Lupe“, in München, Gasteig, Zürich, Rom und Tokyo. Im Österreichischen Filmmuseum werden 1993 ein Monat lang 40 verschiedene Filme aus 40 Jahren Filmschaffen und dem Gesamtwerk von 120 Produktionen gezeigt.
Mehr Information: www.ferryradax.at | www.k-haus.at



