Vorschau Stiftung Warentest Heft Februar 2008

Jan 15th, 2008 | By Stiftung Warentest | Category: Shopping

Stiftung Warentest Heft Februar 2008Schufa-Falle der Banken
Immer noch machen Bankberater grobe Fehler bei der Kreditberatung
Normalerweise rät die Stiftung Warentest Verbrauchern, mehrere Angebote zu vergleichen. Wenn es aber um Kredite geht, ist Vorsicht geboten. Denn geben Bankberater bei der für die Kreditvergabe nötigen Schufa-Abfrage in ihrem Computerprogramm eine falsche Begründung an, nimmt die Kreditwürdigkeit des Kunden ab. Und zwar von Angebot zu Angebot. Das kann teuer werden, warnt die Februar-Ausgabe der Zeitschrift FINANZtest - und gibt Tipps, wie man Angebote einholt, ohne draufzuzahlen.

Bankgebühren
Große Unterschiede bei Depotkosten und Transaktionsgebühren
Millionen von Anlegern verschenken jedes Jahr Geld für teure Depots und hohe Gebühren für Wertpapierkäufe. Dabei kann man bei preisgünstigeren Anbietern nicht nur einige Hundert Euro sparen, sondern sein Depot auch fit machen für die ab 2009 gültige Abgeltungsteuer. Zu diesem Ergebnis kommt die Zeitschrift FINANZtest, die für die Februar-Ausgabe Depotkosten und Transaktionsgebühren von 35 Banken untersucht und gewaltige Unterschiede gefunden hat.

Immobilienfinanzierung
FINANZtest wirft Bausparkassen Kundentäuschung vor
Bausparkassen bieten für Kombikredite, die aus einem tilgungsfreien Darlehen und einem neuen Bausparvertrag bestehen, feste Zinsen bis zu 30 Jahren Laufzeit - angeblich zu Topkonditionen. Doch die meisten Angebote sind teurer und weniger flexibel als ein vergleichbares Bankdarlehen. Wirklich günstig im Test war nur eine Bausparkasse. Alle Ergebnisse veröffentlicht die Stiftung Warentest in der Februar-Ausgabe ihrer Zeitschrift FINANZtest.

Versicherungsschutz beim Wintersport
Nur mit Unfall- und Haftpflichtversicherung auf die Piste
Jedes Jahr verunglücken in Deutschland 60.000 Wintersportler. Die Stiftung Warentest empfiehlt Ski- und Snowboardfahrern deshalb eine private Unfallversicherung. Sie übernimmt die Kosten für die Bergung eines Verunglückten und bietet finanzielle Absicherung im Falle von Invalidität nach einem Unfall. Außerdem sei eine private Haftpflichtversicherung für Schäden, die man anderen zufügt, und im Ausland eine Reisekrankenversicherung für den Rücktransport notwendig, heißt es in der Februar-Ausgabe von FINANZtest.

Neues Unterhaltsrecht
Mann weg, Geld weg
Nach dem neuen Unterhaltsrecht müssen geschiedene Männer nicht mehr jahrelang für den Unterhalt ihrer ehemaligen Frauen aufkommen. Nach der Scheidung gilt jetzt der Grundsatz der Eigenverantwortung. Geschiedene müssen nun früher finanziell auf eigenen Füssen stehen. Dies gilt auch für bereits geschiedene Ehen. Eine “Lebensstandardgarantie” für Geschiedene gibt es nicht mehr.

Online-Rechtsberatung
Von richtig und günstig bis teuer und falsch
Die Stiftung Warentest prüfte in der aktuellen Ausgabe von FINANZtest das Angebot von acht Online-Rechtsberatungen, die bei der Google-Suche an vorderer Stelle auftauchen. Auf eine Frage zu Schadensersatz antwortete die Hälfte der Anbieter korrekt, drei Anbieter lieferten falsche Antworten, bei einem folgte keine Reaktion auf die Anfrage. Erste Wahl bei Online-Rechtsberatung ist Frag-Einen-Anwalt.de.

Riester-Rente

Für Frauen erste Wahl bei der Altersvorsorge
Für Frauen - egal ob Single oder verheiratet, berufstätig oder arbeitslos - ist die Riester-Rente zum Aufbau einer eigenen Altersvorsorge erste Wahl, so die Stiftung Warentest in der aktuellen Ausgabe von FINANZtest. Für die volle Zulage zahlt man 4 Prozent seines Bruttovorjahreseinkommens, maximal 2.100 Euro, ein. Geringverdienerinnen zahlen einen Sockelbetrag von 60 Euro im Jahr ein. Eine verheiratete Frau, deren Partner einen Riester-Vertrag abgeschlossen hat, kann mit einem Zulagenvertrag volle staatliche Förderung genießen, ohne selbst einzuzahlen.

Betriebliche Altersvorsorge
Durch staatliche Förderung attraktiver als private Rentenversicherung
Auch nach 2008 bleibt eine betriebliche Altersvorsorge von Sozialabgaben befreit. Für gesetzlich krankenversicherte Durchschnittsverdiener bringt sie deswegen etwa die gleiche Rendite wie eine private Riester-Rente. Für privat krankenversicherte Arbeitnehmer mit einem Bruttogehalt von mindestens 4.500 Euro ist sie sogar noch besser, denn später gehen von ihrer Betriebsrente gar keine Rentenversicherungsbeiträge ab. Damit ist die Betriebsrente allemal besser als eine private Rentenversicherung, so die Stiftung Warentest in der aktuellen Ausgabe von Finanztest.

Ausführliche Informationen im Internet unter www.test.de

Leave Comment

You must be logged in to post a comment.